Warum ich als

Achtsamkeitslehrer arbeite

 


Auf der Reise nach Ägypten

 


Die Pyramiden verraten den Standort:-)

Dahab, in Ägypten. Sehr symbolisch für "Das Tor zur Seele".

Sharm El Sheik, Ägypten.

Kairo, Ägypten.

Flensburg, bei kaltem Wetter gute Laune:-)

Dänemark

Freude am Kochen, mit einem sehr guten Freund im Norden Deutschlands.

Vorweg: Mein "WARUM", weswegen ich konkret dieses Angebot kreiere, ist der Wunsch, es dir leichter zu machen, als ich es jahrelang hatte. Was bestimmte Etappen meines Weges angelangt, bin ich zwar auch unterstützt worden. Doch wie das für uns alle so ist, muss jeder seinen Weg alleine gehen. Manchmal auch im Dunkel seiner Erfahrung. Ich möchte daher als vertrauensvolle Person an deiner Seite stehen, während du an Tiefe gewinnst und mit einer Lampe leuchten, damit es einfacher wird. Wie bin ich zu dieser Haltung gelangt? Im folgenden erzähle ich dir davon, wenn du möchtest:

Mit 17 begann mein Interesse fürs Reisen. Ich ging damals als Austauschstudent in die USA. Daraufhin folgten Jahre der Entdeckung: Nordafrika, Indien, Australien und Spanien, um nur ein paar meiner damaligen Reiseziele zu nennen. Mitte zwanzig machte ich in Indien die ersten Yogaerfahrungen. Zu diesem Zeitpunkt meditierte ich seit Jahren bereits regelmäßig, auch wenn sich mir der wahre Sinn der Meditation zuweilen entzog. Ich war auf der unaufhörlichen Suche nach mir selbst, die vorerst nicht enden sollte. 

Nach Jahren der Orientierungslosigkeit, welche sich nicht leicht zerstreuen ließ, entschied ich mich zu Yoga Vidya zu gehen. Dies war eine Entscheidung, die mir Kraft schenkte und ein Feuer in mir weckte, dass ich so bis dahin nicht gekannt hatte. Denn zumeist fühlte ich mich in der Gesellschaft eher fehl am Platz. 

Yoga Vidya ist ein Verein, der deutschlandweit aktiv ist. Er ist in vier Seminarhäuser unterteilt und hat etliche Stadtzentren. In zwei dieser Häuser, auch im indischen "Ashrams" genannt, habe ich gelebt. Dort habe ich mich acht Jahre entwickeln dürfen und die Yogalehrerausbildung gemacht, die ich 2017 abschloss. Das war ein sehr bedeutender Abschnitt in meinem Leben. Ich probierte viel aus und arbeitete über die Jahre verteilt in vielen Bereichen des Hauses: Rezeption, Putzen, Fuhrparkbetreuung, Shuttleservice und Malern. Ich vertiefte Yoga, während ich mich täglich in der Achtsamkeitspraxis schulte und Vipassana-Kurse (Einsichtsmeditation) besuchte. Daneben lernte ich Seminare und Vorträge zu geben, mich zu strukturieren und den Stil an verschiedene Gruppen anzupassen. Außerdem kam ich durch einen Freund zur Philosophie des Zen. Die Schlichtheit und Tiefe, die Zen ausmacht, hat mich sofort angesprochen.

Als Covid damals die Menschen verunsicherte, entschied ich mich allmählich dazu, den Ashram in Bad Meinberg zu verlassen. Ich benötigte weitere Schritte der Entwicklung, die ich dort nicht finden konnte. Es brauchte den Sprung ins kalte Wasser! Wie ich einige Jahre nach dem Verlassen von Yoga Vidya sehe,  habe ich eine gute Entscheidung getroffen. Als Freiberufler habe ich alle Möglichkeiten die ich  brauche, um mit den Leuten zu teilen, was mir jeden Tag aufs Neue Kraft gibt, um voranzuschreiten. Es ist Frieden möglich, den wir generell übersehen, weil wir zumeist abgelenkt sind! Deswegen ist ein Großteil von meinem Trainingsprinzip: Slow down and take it easy. Ironischerweise vervielfacht sich auf diese Weise die Energie und kann für das genutzt werden, was uns im Alltag wirklich am Herzen liegt!

Vom Weltreisenden, der sich überall zu Hause fühlt (vielleicht auch nirgendwo), zu einem Mann, der die Vision verfolgt, Achtsamkeit für Institutionen und öffentlichen Einrichtungen aller Art anzubieten: Das ist mein Lebensweg! Jetzt, da ich mich bei mir angekommen fühle und die positiven Effekte der Praxis direkt täglich erlebe, stelle ich meine Erfahrung zur Verfügung.

Alles hat einen Sinn und seinen Rhythmus! Das ist, was mich die Lebensreise letztlich lehrt. Der Sinn ist in unsere Lebenserfahrung eingebettet. Das ist sehr beruhigend zu wissen...